Wenn wir Bundespräsidenten wären, …

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich die Familien-, Ehe- und Versorgungspolitik aufden Stand bringen, der unseren heutigen Lebensgemeinschaften und – situationen entspricht. Andere Schwerpunkte setzen und damit auch das Geld der BürgerInnen sehr anders verteilen. Einiges mehr an Einsatz für Demokratie und für das Gemeinwesen fordern. (Ann)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich die reichsten 50 Deutschen und die 50 Unterprivilegiertesten zu einer Party einladen. Das Gelände abriegeln und erst wieder aufsperren, wenn sie sich geeinigt haben, wie es in unserem Land weitergehen soll. (Konrad)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich Strom, Telefon, Bahn, Wasser, Post entprivatisieren. Die Bildungsstrukturen durchlässig und gerecht gestalten. Die Vermögenssteuer erhöhen und jeden Banktransfer mit einem Cent besteuern. Aus der Atomkraft aussteigen. Den Schienenverkehr stärken, dahingehend, dass Bahn fahren wesentlich billiger als Auto fahren wird. (Carola)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Wahlen und ihre Gültigkeit an eine Wahlbeteiligung von mindestens 75 Prozent binden. Runde Tische als politisches Forum einführen. Den undurchschaubaren Bürokratismus in allen Lebensbereichen abschaffen und durch einfache, transparente, nachvollziehbare Strukturen ersetzen und noch vieles mehr… (Michaela)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich ein zukunftsträchtiges Renten- und Krankenkassen-System fordern, mich für ein sozial gerechteres Bildungssystem einsetzen (ohne Trennung nach der 4. Klasse und mit der Förderung verschiedenster Begabungen und Bereiche), eine familienfreundliche Politik unterstützen (bzgl. Kinderbetreuung, Kindergeld, Elterngeld, BaFög etc. pp.) (Franzi)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich, das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Einige kluge Minister einstellen, die mir erklären, wie man aus dem Euro-, Renten-und Gesundheitsfiasko herauskommt (wobei ich mit dem ersten Schritt schon mal eine gute Basis für Fiasko 2 und 3 gelegt hätte). Öfter Urlaub machen als momentan. Den Zivildienst wieder einführen und zwar pronto. (Björn)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich den ganzen Tag schreien: „Isch will mei Ruh!“ ;-) , es mir verbitten, stundenlang mit einem eingefrorenen Lächeln Hände vor Kameras schütteln zu müssen, die Bereiche in den Fokus rücken, die meiner Meinung nach zu kurz kommen (Soziales, Umwelt, Kultur, …), natürlich für Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander sorgen :-) (Tatjana)

Wenn ich Bundespräsidentin wäre, würde ich Deutsche werden müssen, denn je suis de France. (Julliette)

Wenn ich BundespräsidentIn wäre, würde ich Schnappatmung kriegen vor lauter Verantwortung und dem Gefühl, umzingelt zu sein von wechselnden und unbekannten Anforderungen und ständigem Entscheidungsdruck, zusehen, dass ich das beste Beraterinnenteam zusammenbekomme. Mir und dem Team die Frage stellen, wie die Menschen global und lokal das Gefühl zurückbekommen, ihr Leben selbst zu gestalten und Ideen zu probieren. Alte würde ich kategorisch einbauen in Thinktanks und praktische Projekte, in denen ihre Erfahrung genutzt werden kann (wenn sie denn Lust dazu hätten). Und sie fragen, ob es noch etwas in ihrem Leben gibt, das sie verwirklichen wollen und dafür ein Budget bereitstellen. Denn, wenn man beseelt ist, ist Leben, sind Schwierigkeiten und Krankheiten, Verluste etc leichter zu händeln. (Marlene)

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